Dringlichkeitsantrag
Verbot sog. Cage Fights

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07.05.2009
der Abgeordneten Hubert Aiwanger, Tanja Schweiger, Prof. Dr. Michael Piazolo, Thorsten Glauber, Peter Meyer, Florian Streibl und Fraktion (FW)

Auszug aus dem Volltext:
16/126306.05.2009Dringlichkeitsantragder Abgeordneten Hubert Aiwanger, Tanja Schweiger, Prof. Dr. Michael Piazolo, Thorsten Glauber, Peter Meyer, Florian Streibl und Fraktion (FW)Verbot sog. Cage FightsDer Landtag wolle beschließen:Die Staatsregierung wird aufgefordert, alle erdenklichen Schritte zu ergreifen, damit künftig derartige Veranstaltungen in Bayern nicht mehr durchgeführt werden.Begründung:Vergangene Woche wurde in München eine u. E. mehr als fragwürdige Sportveranstaltung durchgeführt. Name der Veranstaltung war Aggrelin zusammengesetzt aus den Wörtern Aggressivität und Adrenalin. Einem Pressebericht zufolge waren 600 Zuschauer anwesend, von denen jeder einzelne 25 Euro bezahlt hat. Ob Jugendliche darunter waren, ist nicht bekannt. In nächster Zeit sind weitere derartige Veranstaltungen geplant.Bei dieser Sportart, die als MMA (Mixed Martial Arts), Free Fight oder Cage Fight bezeichnet wird, werden alle Kampfarten, wie z.B. das Treten, Schlagen, Werfen, Würgen und der Bodenkampf in einem Vollkontaktsport mit möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln vereint. Ziel des Mixed Martial Arts (MMA) ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, ohnmächtig wird oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Anders als viele andere Kampfsportarten beinhalten die MMA keine Formen oder Techniken, die nicht erlaubt sind.Von Sport kann hier nicht mehr die Rede sein, da der Tod oder zumindest schwere Verletzungen eines Menschen billigend in K... ( alles lesen )